Billardclub Tümmler 1932 Lindenhorst e.V.

12.10.2018 Tuemmler Lindenh. 2 - BSV Marl 1 6:2

Spiel 1
Freie Partie klein
Peter Berger Hermann Blaskowitz
Bälle :
100
Aufn. :
23
HS:
17
GD:
4,35
Bälle :
84
Aufn. :
23
HS:
19
GD:
3,65
2 : 0
Spiel 2
Freie Partie klein
Leopold Doll Markus Wittek
Bälle :
52
Aufn. :
25
HS:
16
GD:
2,08
Bälle :
68
Aufn. :
25
HS:
18
GD:
2,72
0 : 2
Spiel 3
Freie Partie klein
Günter Linkner Michael Jühe
Bälle :
100
Aufn. :
23
HS:
12
GD:
4,35
Bälle :
68
Aufn. :
23
HS:
14
GD:
2,96
2 : 0
Spiel 4
Freie Partie klein
Harald Ludwig Detlef Mathä
Bälle :
100
Aufn. :
25
HS:
12
GD:
4,00
Bälle :
47
Aufn. :
25
HS:
12
GD:
1,88
2 : 0
352 96 3,67 267 96 2,78 6 : 2

2 Punkte gegen einen starken Gegner. Das hätte auch schief gehen können.

Harald kämpfte immer noch mehr mit seinen Nerven als mit seinem Gegner.
Diesmal kannte er aber den Tisch.
Er machte beständig Bälle und dass ihm im Nachstoß noch die 7 Bälle zur Partie gelangen,
war die Kirsche auf der Torte.
2 ungefährdete Punkte.

Von Günnis Partie habe ich (s.o.) wenig mit bekommen.
Es schien mir so, dass sein Gegner irgendwie die PS nicht auf die Straße bekam,
sodass Günni mit einem recht ordentlichen GD das Ding nach Hause schaukeln konnte.

Poldi, merklich geschwächt von einem grippalen Infekt,
zauberte bis zur 15 Aufnahme mit seinem Gegner eine Partie zum Wegsehen auf die Platte.
Beide hatte zu diesem Zeitpunkt etwa 1 GD.
Dann schaltete Markus, bekennender Schalker, in den Schalkemodus („Wir woll‘n ein kämpfen seh‘n!!“).
War die Ablagen vorher schon nicht gut, wurden sie nunmehr grauenhaft.
Kurz und schlecht: Man muss auch gönnen können.

Und dann das Highlight: Peter gegen Hermann, d.h. Galahad gegen den schwarzen (alten) Ritter.
Hermann könnt ihr euch vorstellen wie Dieters Vater:
72 Jahre alt und hat mal richtig Billard gespielt, also 3-stellige GD‘s.
Peter kam aus den Löchern wie wild. 6 GD.
Bei Hermann sah man schon, dass da was gehen könnte, aber es ging eben noch nichts.
Bei 60 Ball legte Peter, mit eigentlich sicherem Vorsprung, eine schöpferische Pause ein.
Und plötzlich platzte bei Hermann das Knöpfchen. In 3 Aufnahmen zog er locker an Peter vorbei.
Sein Sieg war so gut wie ausgemacht.
Aber das Schicksal hatte noch eine Volte parat: Bei einem extremen Ball verlor Hermanns Pomeranze eine Ecke.
Die nachfolgenden Versuche inklusive Spitzenwechsel brachten Hermann so von der Rolle,
dass er exakt NICHTS mehr traf.
Und Peter nutzte diesen unerwarteten Rückenwind und segelte den Sieg ins Ziel.

Spitzenreiter, Spitzenreiter,hej , hej!

H. Ludwig